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Schwangerschaft & Vertrauen: Vom Planen zum Loslassen

Oh my wow -  ich kann es kaum glauben, dass ich nun hier sitze und diesen Artikel schreibe.
Mit einem kleinen und gleichzeitig so großen Wunder in meinem Bauch und einer großen Portion Dankbarkeit in meinem Herzen.

 

Denn für mich ist eines klar: Schwangerschaft ist keine Selbstverständlichkeit. Und genau hier hat für mich die Lektion vertrauen ein neues Level erreicht. 


Vertrauen ist nicht planbar – es muss gelebt werden

Yoga ist bereits seit ein paar Jahre fixer Bestandteil meines Lebens. Und damit meine ich nicht nur die Praxis auf der Matte sondern vor allem die gelebte Yogapraxis im Alltag. Daher dachte ich auch, ich hätte das mit dem Vertrauen ins Leben gut verstanden. Spoiler Alarm: it was not like that :-D Meine erste Schwangerschaft hat mir nun gezeigt: Vertrauen ist kein Konzept, das man verstehen muss. Es ist eine Verkörperung - Vertrauen muss gelebt werden.

 

 

Während der Zeit, wo wir den Entschluss gefasst haben unseren Kinderwunsch wahr werden zu lassen, wurde mir bewusst, wie sehr ich innerlich doch noch plante. Zeitlich. Gedanklich. Emotional. Aber bis ich das verstand, war noch ein Weg zu gehen - so schnell kam diese Erkenntnis nicht :-D

 

Ich durfte mich also wieder einmal daran erinnern: Das Leben hat seinen eigenen Rhythmus. 
Und ich durfte lernen, Kontrolle abzugeben – nicht in der Theorie, sondern im echten Fühlen. 

 

Hier findest du mehr zum Thema Yoga in der Schwangerschaft.

Wenn Kontrolle eng macht und Vertrauen weit

Ich durfte mir in dieser Zeit eingestehen, dass ich schon sehr gerne plane. Und genau das war auch unbequem: Nicht planen zu können. Denn zu planen hat auch mit Kontrolle zu tun. Und ich glaube viele von uns haben in diesen Zeiten verlernt zu vertrauen und wollen immer alles Planen. Aber warum wollen wir immer Planen? Ich glaube es ist unser Wunsch nach Sicherheit. Nach Gewissheit. 

 

Ich bin super dankbar dafür, dass ich nun erLEBEN durfte, was Loslassen bedeutet. Denn genau dieses Loslassen hat mir heute eine Gelassenheit geschenkt, die ich in dieser Schwangerschaft tief spüre.

 

Vielleicht ist Vertrauen nicht das Gegenteil von Angst.
Vielleicht ist es die Entscheidung, trotz Unsicherheit verbunden zu bleiben.

Kein allgemeines Richtig oder Falsch in der Schwangerschaft

Wir alle kennen es - jeder hat zu jedem Thema irgendeine Meinung. Und wenn es um das Mutter sein geht, so habe ich das Gefühl, sind die Fronten total verhärtet wenn es um Richtig oder Falsch geht. Etwas, das ich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Denn was gibt es individuelleres wie die Beziehung von Mutter und Kind. In meinem Umfeld sehe ich viele unterschiedliche Wege, mit Schwangerschaft umzugehen. Und jede dieser Frauen geht ihren ganz eigenen Weg. Das finde ich unglaublich schön!

 

 

Für mich gibt es kein universelles Richtig oder Falsch – sondern nur Stimmigkeit. Und so sehe ich auch meine, die ich hier zum Thema Schwangerschaft und später vielleicht mal zum Thema Mama-Sein schreibe. Ich teile meine ganz individuellen Erfahrungen und keine allgemeingültigen Aussagen. Man kann sich in den Beiträgen wiederfinden, dann ist das schön. Es ist aber auch ok, wenn man andere Erfahrungen macht. Denn jede individuelle Erfahrung ist die ganz persönlich RICHTIGE!

Vertrauen in der Schwangerschaft – häufige Fragen

Wie lerne ich, in der Schwangerschaft mehr zu vertrauen?

Vertrauen entsteht durch Verbindung – nicht durch Kontrolle. Rituale wie achtsames Yoga, Atemübungen oder bewusstes Spüren können helfen, wieder in Kontakt mit dem eigenen Körper zu kommen.


Ist Angst in der Schwangerschaft normal?

Ja. Vertrauen bedeutet nicht Angstfreiheit. Es bedeutet, trotz Unsicherheit innerlich verbunden zu bleiben.


Wie gehe ich mit Meinungen von außen um?

 

Sich immer wieder fragen: Was fühlt sich für mich stimmig an? Nicht jede Information ist für dich bestimmt.

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